Firmenchronik 1905 - 2006
 

Die Geschichte von KeraTür:


1905

Gründung des Unternehmens durch den Schreinermeister Theodor Kemming

 

Geschäftsfeld: "Holzverarbeitung jeglicher Art"
- Produktionsfläche 30 m²

- 1 Mitarbeiter

 

 

1949

Übernahme des Betriebes durch den Sohn, Schreinermeister Josef Kemming

 

Geschäftsfeld: "Fenster, Türen u. Treppen in Holz"
- Produktionsfläche 140 m²
- 5 Mitarbeiter

 

 

1958

Betriebsverlegung und gleichzeitige Erweiterung

 

- Produktionsfläche wird erweitert auf 600 m²
- Betriebsgeländegröße 3800 m²
- 10 Mitarbeiter

 

 

1964

Erweiterung der Produktionsfläche

 

Geschäftsfeld: "Spezialisierung auf Fenster-Bau"
- Produktionsfläche wird erweitert auf 1.000 m²
- 15 Mitarbeiter

 

 

1965

Erweiterung der Produktionsfläche

 

Der Enkel des Gründers, Werner Kemming, tritt als Tischlerlehrling
in das Unternehmen ein.

 

 

1967

Die Produktion wird schrittweise auf die Fertigung von Haustüren aus Holz eingerichtet

 

- 20 Mitarbeiter

 

 

1973

Nach abgeschlossener Ausbildung zum Holz-Betriebs-Techniker beginnt der Sohn Werner Kemming die Produktion umzustellen:

 

 

 

1974

Die allgemeine Wirtschafts-Rezession trifft auch unser Unternehmen, d.h. die Mitarbeiterzahl muss reduziert werden

 

Geschäftsfeld: "Fertigung von Holzhaustüren"

 

- 12 Mitarbeiter

Umstellung der Produktion und Spezialisierung auf serielle Fertigung von Haus-Eingangstüren, ausschließlich für die deutsche Fertighausindustrie

 

 

1976

In der Umstrukturierungsphase übernimmt Sohn Werner Kemming die Verantwortung für die Unternehmensbereiche Technik und Verkauf

 

 

1977

Die Auftragslage erfordert Vergrößerung der Produktionsflächen. Eine Betriebserweiterung am bisherigen Standort ist ausgeschlossen. Umfangreiche Verhandlungen mit der Gemeinde- und Kreisverwaltung mit dem Ziel der Aussiedelung werden erforderlich

 

- 12 Mitarbeiter

Durch stetige, hochwertige Qualitätsarbeit kann das Unternehmen weiter expandieren und zählt mittlerweile die namhaftesten Fertighaushersteller Deutschlands zu seinen Dauerkunden.

 

 

1979

Betriebsverlagerung ins Gewerbegebiet Nord wird abgeschlossen. Einrichtung des Betriebes mit modernsten Fertigungstechnologien unter Berücksichtigung notwendiger Umweltschutzmaßnahmen.

 

- Produktionsfläche neuer Standort 3.500 m²
- Betriebsgeländegröße neuer Standort 8.500 m²
- 35 Mitarbeiter

Qualitätssteigerung und Qualitätssicherung werden zur Unternehmensphilosophie

 

Der Direktimport von Hölzern aus Afrika ermöglicht es, bereits im Erzeugerland die fest- geschriebene KeraTür-Qualität im Rohstoff umzusetzen. Der Einkauf erfolgt nach ökologischen Gesichtspunkten aus Bereichen der nachhaltigen, staatlich überwachten Forstwirtschaft. Zur Steigerung dieser Rohholz-Spitzenqualität werden zwei vollautomatisch gesteuerte Trocknungsanlagen errichtet.

 

 

1983

Immer kürzer werdende Lieferfristen erfordern den Bau einer Trocken-Holz-Lagerhalle

 

- Lagerfläche Trocken-Holz: 700 m²  

Aufgrund dieser Maßnahmen wird das Betriebsgelände zur Lagerung von Rohholz durch Zuerwerb erweitert

- Betriebsgeländegröße: 11.080 m²
- 37 Mitarbeiter

 

 

1987

Die Marktbeobachtung führt zu der Erkenntnis, dass der Trend zur individuellen Hausgestaltung zwangsläufig einer Veränderung der Planungs- und Produktionsweise von Haustüren zur Folge haben wird. Die hieraus zu erwartende Einzelstückfertigung führt zu der Entscheidung, die Verwaltungs- und Konstruktionsarbeiten auf EDV umzustellen.

 

Hiermit wird zugleich die Möglichkeit eröffnet, das neue Kundensegment ‘private Abnehmer’ zu bedienen.

 

 

1989

Unternehmensübernahem zum 01.01.1989 durch Holz-Betriebs-Techniker Werner Kemming

 

- 45 Mitarbeiter

 

 

1990

Der Markt verändert sich! Einzelfertigung setzt sich durch.

 

 

1991

Die deutsche Wiedervereinigung führt zu einer so hohen Auftragslage, die es uns nicht ermöglicht, die geplante betriebliche Umstrukturierung zu diesem Zeitpunkt in Angriff zu nehmen.

 

Einführung von CNC-Maschinentechnik

- 52 Mitarbeiter

 

 

1992

Die 1990 beschlossene Umstrukturierung der Fertigung wird in Angriff genommen. Die Einbindung neuester Fertigungstechnologien in den Produktionsablauf machen eine Betriebs- erweiterung durch Zuerwerb unumgänglich.Hinzu kommt die Planung einer repräsentativen Ausstellungshalle für den privaten Bauherren.

 

- Betriebsgelände wird erweitert auf 14.280 m²

 

 

1995

Einführung der (CAD/CAM- und) CNC-Technik.

 

Ein CNC-Bearbeitungszentrum soll in die Produktion eingebracht werden. Die besonderen Anforderungen an die spezielle und qualitativ hochwertige Konstruktion der KERA-Haustür machen es erforderlich, ein nach unseren Vorgaben gefertigtes 5-Achsen-CNC-Bearbeitungs- zentrum bei einem weltweit führenden japanischen Maschinenbauunternehmen in Auftrag zu geben. Eine CNC-gesteuerte Bohr-Fräs- und Dübelanlage werden in Deutschland in Auftrag gegeben. Beide Anlagen bilden künftig das Herzstück der Produktion. Baubeginn des Erweiterungsgebäudes.

 

 

1996

Einbindung der online-gesteuerten CNC-Bohr-Fräs- und Dübelanlage in die Produktion.

 

Voraussichtliche Fertigstellung des Erweiterungsgebäudes Mitte 1997

- Erweiterung der Produktionsfläche auf 5.300 m²

 

Inbetriebnahme des CNC-Bearbeitungs-Zentrums im Juni 1996

 

 

1997

Baustopp im Neubaubereich. Erhebliche Schäden im Betonbau wie auch gröbste Baumängel bringen einen jähen Abbruch der Fertigstellung. Das gesamte Objekt unterliegt der Prüfung von vielen Gutachtern und zieht sich bis ins Jahr 2006.

 

 

2002

Sohn Julian Kemming beginnt die Tischlerlehre im Betrieb.

 

 

2005

Julian Kemming absolviert die Gesellenprüfung. Sein Gesellenstück wird im Wettbewerb "die gute form" auf Kreisebene mit Platz 1 und auf Landesebene mit Platz 3 prämiert.